Er gilt als die grüne Oase inmitten der Residenzstadt Karlsruhe, der Botanische Garten. Westlich des Karlsruher Schlosses gelegen, schirmen ihn die historischen Bauten Orangerie, Gewächshäuser, Wintergarten und Kunsthalle sowie das moderne Gebäude des Bundesverfassungsgerichts gegen den Trubel der Stadt ab.
Er verdankt seine Entstehung der Vorliebe für Gärtnerei des Markgrafen Karl Wilhelm von Baden-Durlach (1679-1738). Auch dessen Nachfolger setzten die gärtnerische Tradition fort. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Botanische Garten von seinem ursprünglichen Platz vor dem Schloss nach Plänen von Friedrich Weinbrenner an die heutige Stelle westlich des Schlosses verlegt. Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte eine umfangreiche Umgestaltung dieser Anlage. Orangerie, Palmenhaus und weitere Gebäude wurden durch Heinrich Hübsch neu errichtet. Diese Gebäude, zum Teil mit imposanter Eisenkonstruktion versehen, sind im Wesentlichen heute noch erhalten. Sie bergen Pflanzen, die teils durch ihre Seltenheit, teils durch Wuchs, Farbenpracht oder ihr Alter Pflanzenliebhaber begeistern. Auch im Freiland sind einige seltene Gehölze aus dem 19. Jahrhunderts zu bewundern, die sich mit Neupflanzungen zu einem reizvollen Ensemble mischen.
Über die Geschichte des Botanischen Gartens kann man sich ausführlich in einer Ausstellung im Torbogengebäude informieren.
Informationen im Überblick erhalten Sie auf dem Faltblatt >>> Botanischer Garten Karlsruhe