Torbogengebäude und Palmenhaus des Botanischen Gartens aus der Luft

Gewächshäuser mit Flair

Die Schauhäuser

Seit dem Wiederaufbau der großherzoglichen Gewächshäuser als Schauhäuser in den 1950er-Jahren wachsen die Pflanzen im Innern direkt aus dem Boden. Inmitten des Grüns sind Skulpturen und Volieren mit exotischen Vögeln zu sehen.

Exemplare des „Schwiegermuttersitzes“ im Kakteen- und Sukkulentenhaus des Botanischen Gartens Karlsruhe

Ein stacheliger Hocker: der „Schwiegermuttersitz“.

Das Kakteen- und Sukkulentenhaus

Im ehemaligen Kamelien- und Blumenhaus sind heute Pflanzen aus trockenen Gebieten untergebracht – Kakteen und Sukkulenten. Felsenkakteen, Opuntien (Feigenkakteen), Agaven, Aloen und Wolfsmilchgewächse entfalten ein wunderbares Wechselspiel aus Grün- und Grautönen und den unterschiedlichsten Formen. Besonders auffallend: ein ganzes Feld voller Goldkugelkakteen, die sogenannten „Schwiegermuttersitze“. Das kühle Klima lässt aber auch nicht sukkulente, also nicht wasserspeichernde, Pflanzen gut gedeihen.

Detail von blühenden Orchideen im Palmenhaus des Botanischen Gartens Karlsruhe

Im Palmenhaus herrscht ideales Klima für Orchideen.

Das Palmenhaus

Das mittlere der Schauhäuser ist das höchste – hoch genug für Palmen. Aber auch Palmfarne und ein Riesenbambus breiten sich hier aus. Gerade im Winter und im Frühling gibt es unzählige bunte Blüten zu bestaunen: Die Paradiesvogelblume und die Kamelien blühen, ergänzt durch ein Meer von bunten Orchideen.

Detailaufnahme des Inneren des Warm- oder Tropenhauses im Botanischen Garten Karlsruhe

Betörende Düfte und Farben im Tropenhaus.

Das Warm- oder Tropenhaus

Hier ist es warm und feucht. Selbst die Sandsteinwände sind bewachsen. Vor allem Aronstab-, Bromelien- und Orchideengewächse fühlen sich hier wohl. Schon in den ersten Jahren des Botanischen Gartens hatte es ein Warmhaus gegeben. Nach dem Zweiten Weltkrieg legte man im neuen Tropenhaus ein Seerosenbecken an, um das Fehlen des ehemaligen Sumpf- und Wasserpflanzenhauses auszugleichen. Über den Seerosen hängen die Ranken der Kannenpflanze herab, sie ernährt sich von Insekten.

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